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Raumbezogene Installation im Waschhaus Potsdam, 28. Mai – 21. Juni 1998

Die „Russenhalle“ des Waschhauses in Potsdam ist ein ca. 1000qm großer Raum und wurde sowohl zu wilhelminischen Zeiten, als auch späterhin für militärische Zwecke (Kavallerie, Militärfahrzeuge) genutzt. Die Atmosphäre des Raumes ist geprägt durch den Charakter des Verfalls und die Erinnerung an seine Geschichte.

Auf dem Boden der Halle sind flache rote Papierskulpturen angeordnet. Sie sind 30cm hoch, annähernd kreisrund und haben einen Durchmesser von 140cm. Alle Körper sind rot lackiert und an den Außenrändern mit jeweils 10 Metallgriffen angebracht.

Die Anordnung der Farbkörper geht von einem Durcheinander im Eingangsbereich über zu einer militärisch exakten Ordnung (in Reih und Glied) im hinteren Teil der Halle.

Anmerkung: Diese Objekte fanden ein Jahr später Verwendung bei der Performance „rote Zellen“.

Hildegard Skowasch

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